„Natürliche“ und „künstliche“ Befruchtung: Keine Auswirkung auf geistige Entwicklung des Kindes

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In der im renommierten British Medical Journal (BMJ) publizierten Studie wurde die geistige Entwicklung von insgesamt 18.818 Kleinkindern, die unterschiedlich „entstanden“ waren, untersucht.

Die Kategorien lauteten: „Ungeplant und unglücklich“, „ungeplant, aber glücklich“, „geplant, natürliche Empfängnis“ und „geplant, mit Kinderwunschtherapie bzw. künstlicher Befruchtung“.

In verschiedenen Tests konnte dabei nach drei bzw. fünf Jahren kein signifikanter Unterschied in der kognitiven Entwicklung der Kinder nachgewiesen werden.

Univ.-Prof. Dr. Stefan Jirecek


Quelle:
Carson C, Kelly Y, Kurinczuk JJ, Sacker A, Redshaw M, Quigley MA: „Effect of pregnancy planning and fertility treatment on cognitive outcomes in children at ages 3 and 5: longitudinal cohort study.“
in: BMJ 2011 Jul 26;343:d4473